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Baderegeln kindgerecht erklärt – für sicheren Badespaß und mehr Sichtbarkeit der Wasserwacht

Vier Mädchen und eine erwachsene Frau stehen vor einem Rollup, das die Baderegeln der Wasserwacht des DRK abbildet. Die Personen zeigen auf das Rollup oder halten die Daumen hoch.

Die Aufsteller zeigen die seit 2024 geltenden Baderegeln leicht verständlich in Form von bunten Illustrationen. Der Einsatz der Rollups durch die lokalen Wasserwachten an Badegewässern, bei Veranstaltungen oder bei Schwimmkursen soll die Sicherheit am, im und auf dem Wasser flächendeckend im Land Brandenburg erhöhen.

Aufklärung, Prävention und Interesse fürs Ehrenamt

Die Idee zu dem Projekt kam aus der ehrenamtlichen Landesleitung. Initiator Nico Wildemann, 2025 noch Beauftragter für Kinder- und Jugendarbeit in der Landesleitung der Wasserwacht Brandenburg, seit 2026 stellvertretender Landesleiter: „Mit den Rollups möchten wir Kinder, Familien und Menschen erreichen, die am, im oder auf dem Wasser unterwegs sind. Wir verfolgen dabei in erster Linie das Ziel der Aufklärung und Prävention von Badeunfällen. Wir wollen damit aber auch Kinder und Erwachsene an die Wasserwacht heranführen und Interesse für das Ehrenamt bei der Wasserwacht wecken. Mit den Rollups leisten die Ortgruppen der Wasserwacht in Brandenburg einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Ertrinkungs- und Badeunfällen: vor Ort, gut sichtbar, niedrigschwellig und, falls erforderlich, sogar in verschiedenen Sprachen.“

Hintergrund ist die Einführung von bundesweit einheitlichen Baderegeln, die seit dem 1. Januar 2024 in allen Organisationen der Schwimmausbildung gelten, somit auch bei der Wasserwacht des DRK. Die zehn Regeln sind klar und einfach formuliert und digital sogar auf mehreren Sprachen verfügbar.

Leicht verständlich und gut sichtbar

Mit den Rollups können die Wasserwachten in Brandenburg die Baderegeln nun auch einfach und dennoch gut sichtbar im öffentlichen Raum verbreiten. Die Aufsteller tragen damit nicht nur zu Aufklärung und Prävention vor Ertrinken bei, sondern auch zur besseren Sichtbarkeit des Ehrenamts der Wasserwacht. „Es ist natürlich ein netter Nebeneffekt, wenn unser Ehrenamt in der breiten Öffentlichkeit dadurch mehr Aufmerksamkeit bekommt – und die Anerkennung, die dieser Einsatz verdient,“ erklärt Wildemann.

Die Anschaffung der Rollups für die DRK-Kreisverbände in Brandenburg wurde mit Fördermitteln der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt unterstützt.

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