Fünf Kinder in T-Shirts der Wasserwacht des DRK kümmern sich in einer inszenierten Szene um eine Verletzte.

17 Teams aus Jugendrotkreuz, Schulsanitätsdienst und Wasserwachtjugend aus sechs DRK-Kreisverbänden in Brandenburg sowie ein Gastteam aus dem Berliner DRK-Kreisverband Spandau e.V. traten zum JRK-Landeswettbewerb an. Die rund 110 jungen Menschen zwischen 6 und 27 Jahren stellten sich einem abwechslungsreichen Parcours mit elf Stationen in den Bereichen Erste Hilfe, Rotkreuzwissen, Soziales, Musisch-Kulturelles sowie Sport und Spiel. Neben Fachwissen und praktischen Fähigkeiten waren dabei vor allem Kreativität und Teamgeist gefragt.

An einer der Erste-Hilfe-Stationen beispielsweise mussten die Teams gut koordinieren, wer welche Aufgabe übernimmt. In dem Szenario eines Arbeitsunfalls musste eine Verletzte, die von der Leiter gestürzt war, versorgt werden: Wer ruft den Notruf und schildert mit welchen Angaben die Situation? Wer kümmert sich wie um die Verletzte? Für die verschiedenen Teilschritte vergaben die Ehrenamtlichen, die die Stationen betreuten, entsprechend Punkte.

Starke Leistungen in allen Altersklassen

Folgende Teams landeten in den Altersklassen (AK) 0 bis 3 auf den jeweils ersten Rängen:

AK 0:
Rang 1: DRK-Kreisverband Lausitz e.V.

AK 1:
Rang 1: DRK-Kreisverband Uckermark-West/Oberbarnim e.V.
Rang 2: DRK-Kreisverband Brandenburg an der Havel e.V.
Rang 3: DRK-Kreisverband Gransee/Ostprignitz-Ruppin e.V.

AK 2:
Rang 1: Ortsgruppe Oranienburg aus dem DRK-Kreisverband Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V.
Rang 2: DRK-Kreisverband Uckermark West/Oberbarnim e.V.
Rang 3: DRK-Kreisverband Lausitz e.V.

AK 3:
Rang 1: DRK-Kreisverband Cottbus-Spree-Neiße-West e.V.
Rang 2: DRK-Kreisverband Brandenburg an der Havel e.V.

Das Cottbusser JRK-Team darf vom 30. Oktober bis 1. November zum JRK-Bundeswettbewerb der AK 3 nach Einbeck in Niedersachsen fahren.

Großer Respekt gebührt allen teilnehmenden Teams, die mit viel Einsatz, beeindruckender Rotkreuz-Kompetenz und großem Engagement angetreten sind.

Starker Fokus auf Zusammenwirken im Team

Das Motto „Brandenburg sucht das Superteam“ legte beim diesjährigen JRK-Landeswettbewerb nochmal einen besonderen Fokus auf das Zusammenwirken im Team. In Anlehnung an Talentshows ermutigte das Motto die jungen Engagierten, ihre individuellen Superkräfte so zu nutzen, dass sie sich im Team optimal ergänzen, um die Aufgaben gemeinschaftlich zu lösen.

Denn neben dem Wettbewerb ging es an dem Wochenende um weit mehr: Im Zentrum standen auch beim JRK-Landeswettbewerb2026 in Wustermark die gelebte Gemeinschaft der Brandenburger Jugendrotkreuz-Familie und die Freude daran, gemeinsam Zeit zu verbringen, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Austausch mit Gästen aus Politik und DRK

Das Jugendrotkreuz Brandenburg freute sich über die große Resonanz bei Gästen aus Politik und der Rotkreuz-Familie, die sich Zeit nahmen, den Wettbewerb zu besuchen und mit den jungen Engagierten ins Gespräch zu kommen. Vor Ort waren: Dr. Johannes Wagner (Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt), Nicole Walter-Mundt (Mitglied des Landtags und Vorsitzende des Ausschusses für Inneres und Kommunales), Johannes Funke (Mitglied des Landtags, Abgeordneter für den Wahlkreis Havelland 5), Margarita Stark (Mitglied des Kreistages in Stellvertretung von Wustermarks Bürgermeister Holger Schreiber), Silke Cardeneo (Sachgebietsleiterin Schule und Soziales der Gemeinde Wustermark), Andreas Gall (JRK-Bundesleitung), Dr. med. Michael Benker (Mitglied des Präsidiums und Landesarzt des DRK-Landesverband Brandenburg e.V.), Nico Wildemann (Landesleitung Wasserwacht DRK-Landesverband Brandenburg e.V.), Christian Hörl (Vorstand DRK-Landesverband Brandenburg e.V.) und Mathias Koch (Vorstand DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig e.V.).

    Sebastian Pavia Perez, Lina-Sophie Brockmann und Lenia Bodenstein von der JRK-Landesleitung führten die Gäste über den Parcours. Der persönliche Austausch und das große Interesse der Gäste unterstrichen die Bedeutung des Jugendrotkreuzes für das gesellschaftliche Engagement junger Menschen in Brandenburg.

    Höhepunkt des JRK-Jahres

    Der Landeswettbewerb ist für viele Jugendrotkreuzler*innen in Brandenburg der Höhepunkt des Jahres. Über Monate hinweg bereiten sich die jungen Ehrenamtlichen in ihren Gruppenstunden intensiv vor, um beim Landeswettbewerb ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in Erster Hilfe und im sozialen Engagement unter Beweis zu stellen.

    Möglich gemacht wurde die Veranstaltung durch den Einsatz von rund 250 ehrenamtlichen und hauptamtlichen Unterstützenden von JRK und DRK, die Organisation, Durchführung und Betreuung sicherstellten. Der austragende DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig e.V. leistete mit der sanitätsdienstlichen Absicherung durch das Jugendrotkreuz Falkensee und der Bereitschaft Potsdam (Verpflegung/Versorgungseinheit und Logistik-Team) einen wesentlichen Beitrag, ebenso das JRK auf Landesebene, insbesondere die AG-Wettbewerbe, die AG-Notfalldarstellung, die AG Öffentlichkeitsarbeit, das Awareness-Team und die JRK-Landesleitung.

    Wertvolle Unterstützung

    Besonders wertvoll waren die Unterstützung aus der Gemeinde Wustermark, insbesondere der Grundschule „Otto Lilienthal“ und des integrierten Hort Abenteuerland, des Wohnprojekts wurzeln & wirken und der Eisbude SuNice, die eine Station auf dem Parcours darstellte. Die Schulbands der Gesamtschule Immanuel Kant aus Falkensee bereicherten das Programm am Samstagabend.
    Außerdem unterstützten den JRK-Landeswettbewerb: die Ortsgruppe Erkner des DRK-Kreisverbands Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V. mit Erste-Hilfe-Material; der Ortsverband Eberswalde des THW mit einem Spülmobil inklusive Geschirr und vier Helfenden; EDEKA Müller in Potsdam mit Lebensmitteln für die Verpflegung; Karls Erlebnisdorf mit einem Gutschein für Erdbeer-Süßigkeiten.

    Mehr zum Jugendrotkreuz im DRK-Landesverband Brandenburg e.V. gibt es hier.

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