Altenhilfe und Pflege Forst Spree-Neiße

Forst: Wie DRK-Mitarbeitende im „Haus am Rosengarten“ in der Corona-Pandemie über sich hinauswachsen

Während die Nachrichten gefüllt sind mit Fallzahlen, ausbleibenden Impfdosen und furchterregenden Mutanten, verliert sich der Blick auf die Menschen und auf den Alltag mit dem Coronavirus. In der zweiten und dritten Welle müssen wir erleben, wie gefährlich dieses Virus ist und wie schnell es gerade für ältere und pflegebedürftige Menschen lebensbedrohlich oder gar tödlich wird.

Im Bereich der stationären Pflege betreiben wir mit dem „Haus am Rosengarten“ ein Haus mit 87 Betten für pflege- bis schwerstpflegebedürftige Menschen. Unsere Mitarbeitenden leisten dort rund um die Uhr harte Arbeit. Denn zu der Vollschutzbekleidung kommt neben der ohnehin körperlich sehr herausfordernden Arbeit noch die psychische Belastung: Nur Corona aus den Häusern raushalten, Bewohnerinnen neben der pflegerischen Versorgung auch durch mehr Zuwendung und Zeit die einsamen Stunden verschönern.

Denn Angebote finden nur eigeschränkt statt und Angehörige sollen ihre Besuche auf ein Minimum reduzieren. Insgesamt sind die Gefahr und die Sterblichkeit aber dennoch höher, was auch immer wieder mit Abschied und Schmerz verbunden ist.

Balanceakt soziale Kontakte

Aber auch flexibel sein und für erkrankte Kolleginnen einspringen, selbst nicht erkranken wollen. All diese Bedingungen sind eine unermessliche Herausforderung für die Pflegekräfte in dieser Zeit. Genauso leisten unsere Mitarbeiterinnen der ambulanten Pflege unter diesen schweren Bedingungen eine herausragende Arbeit: Schnell und sorgfältig arbeiten, Patientinnen und Pflegekundinnen versorgen, die Angst vor Ansteckung haben, aber gleichzeitig über jeden sozialen Kontakt dankbar sind und reden möchten.

Das ist auch ein wahrer Balanceakt, denn die Touren sind voll und die hohen Sicherungsvorkehrungen Pflicht, die Verantwortung für die Gesundheit aller und eben die rasche Arbeit unter teilweisen Vollschutz sind eine enorme Belastung.

Und doch fahren unsere Pflegekräfte immer einsatzbereit und mit Liebe für den Menschen raus, verbreiten Zuversicht und geben alles für die Versorgung der Menschen, die uns vertrauen. Dafür möchten wir Ihnen an dieser Stelle ganz herzlich Danke sagen.

Dank an ehrenamtliches Engagement

Wir wissen, was jeder Einzelne leistet und wir wissen es zu schätzen, wir schätzen euch, ihr seid einfach phänomenal! Bleibt gesund und bleibt den Menschen und uns treu: Das ist das Wichtigste. Und nicht zu vergessen bei der Danksa-gung: Sie gilt gleichermaßen unseren ehrenamtlichen Betreuungskräften, die ebenfalls unermüdlich und einsatzbereit für die Menschen da sind, die auf ihre Unterstützung angewiesen sind.

Zuletzt: Im Frühjahr 2020 wurde geklatscht, um Wertschätzung zu zeigen. Dann wurde die Corona-Prämie gezahlt und Ende 2020 begannen die Impfungen für die Bewohnerinnen und Pflegekräfte. Aber der Weg ist noch lang. Und wir können ihn nur gemeinsam schaffen.

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