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Sanitätsdienst des DRK-Kreisverbands Fläming-Spreewald sichert ILA Berlin ab

Bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA Berlin verantwortet der DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald in diesem Jahr den Sanitätsdienst auf dem Messegelände beim Flughafen BER. Auch Einsatzkräfte aus weiteren DRK-Kreisverbänden in Brandenburg sind dabei.

Es ist heiß. Die Sonne brennt vom wolkenlosen Himmel, unter den Füßen heizt sich der Asphalt auf, Schatten ist rar auf dem Messegelände beim Flughafen BER: Am Mittwoch wurde die ILA 2022, die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung, in Berlin eröffnet. Zum ersten Mal seit der Corona-Pandemie tummeln sich wieder Tausende Besucherinnen und Besucher, darunter Fachpublikum und privat Interessierte, auf dem Gelände der größten Luft- und Raumfahrtmesse Europas. Mittendrin: das Rote Kreuz – bei medizinischen Notfällen schnell zur Hilfe.

Der DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald richtet in diesem Jahr unter der Einsatzleitung von Detlef Pudlitz den Sanitätsdienst bei der ILA aus. Zusammen mit Einsatzkräften aus weiteren Kreisverbänden im DRK-Landesverband Brandenburg (Brandenburg an der Havel, Lausitz, Märkisch-Oder-Havel-Spree, Potsdam/Zauch-Belzig, Uckermark/Ost und Uckermark/West) sowie einzelnen Kräften aus den DRK-Landesverbänden Berlin, Baden und Sachsen-Anhalt sorgen an den fünf Messetagen bis Sonntag täglich rund 40 Ehrenamtliche für die Sicherheit und schnelle medizinische Versorgung auf dem Messegelände.

Fußstreife ist auf dem ganzen Gelände unterwegs

Justus Vogt und Christopher Thieke, beide von der Wasserwacht Wildau im DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald, sind am Mittwoch gemeinsam mit Leo Miura vom Berliner Kreisverband Wedding-Prenzlauer Berg als Fußstreife auf dem Gelände unterwegs. Mit dabei haben sie Funkgeräte und einen Rettungsrucksack mit Sanitätsmaterial. Im Notfall sind sie schnell zur Stelle: Wird ein Notruf auf dem Messegelände abgesetzt, geht dieser beim Fernmeldedienst des DRK ein, der sich zentral auf dem Gelände befindet.

DRK-Einsatzkräfte aus Brandenburg und Berlin im Einsatz auf der ILA 2022.

Fernmeldedienst koordiniert sanitätsdienstliche Arbeit

„Wir koordinieren die gesamte sanitätsdienstliche Arbeit“, sagt Eric Haier, ehrenamtlicher Fernmelder vom Kreisverband Brandenburg an der Havel. Der Fernmeldedienst kann die fünf Fußstreife-Teams, die sich auf dem Messegelände bewegen, orten und dann jene Einsatzkräfte kontaktieren, die sich am nächsten am Notfallort befinden.

Neben den Fußstreifen sind auf dem Messegelände noch drei Krankentransportwagen und ein Rettungswagen mit Besatzung verteilt, außerdem gibt es ein großes Sanitätszelt mit Behandlungsräumen, Schockraum und einem Notarztzimmer.

Im Einsatz im DRK-Sanitätszelt mitten auf dem Messegelände.

Bei einem Notfall begleiten die Einsatzkräfte die verletzten oder versorgungsbedürftigen Menschen ins Sanitätszelt oder diese werden mit einem Kranken- oder Rettungswagen transportiert und im Zelt gut versorgt. Die Einsatzkräfte vom DRK sind an jedem Messetag von etwa 8 Uhr morgens bis 19 Uhr vor Ort.

DRK sorgt für Sicherheit

Die Fußstreifen sind mit ihrer Einsatzkleidung und Ausrüstung gut als DRK-Sanitäter erkennbar. Leo Muria, in orangefarbener DRK-Sanitäterjacke, sagt: „Es geht auch darum, als Rotes Kreuz gesehen zu werden, damit die Menschen sich sicher fühlen und wissen, sie werden hier gut versorgt.“

Die Anwesenheit von DRK-Einsatzkräften gibt den Messebesucherinnen und -besucher Sicherheit.

Sanitäter Justus Vogt sagt angesichts der heißen Temperaturen, die besonderen Gefahren bei dieser ILA stünden mit der Hitze in Verbindung: „Hitzschlag, Sonnenstich – das sind Szenarien, auf die wir eingestellt sind.“ Das sei ja das Besondere am Ehrenamt im DRK: Was man in Kursen und Ausbildungen lernt, kann man dann auch anwenden: „Man kann helfen im Notfall und schaut nicht nur hilflos zu.“

Für Maurice Zahn, ebenfalls vom DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald, ist die ILA die erste große Veranstaltung, bei der er als Sanitäter dabei ist. „Hier kann ich Erfahrung sammeln“, sagt er.

„Es ist gut, hier wieder im Einsatz zu sein.“

Christoph Thieke (Wasserwacht Wildau, DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald)

Wegen der Corona-Pandemie gab es zwei Jahre lang kaum Großveranstaltungen wie die ILA. Die Einsatzkräfte vom DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald sind froh, dass solche große Verantaltungen wieder möglich sind. „Es ist gut, hier wieder im Einsatz zu sein“, sagt Christoph Thieke zum Auftakt der ILA. Für ihn gibt es viele Gründe, sich ehrenamtlich beim DRK zu engagieren: Er hat durch den sportlichen Aspekt des Schwimmtrainings zum DRK gefunden – und ist geblieben, auch „weil hier jeder jedem hilft“.

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