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DRK-Einsatzkräfte aus Brandenburg bei Waldbrand im Landkreis Elbe-Elster beteiligt

Zahlreiche DRK-Ehrenamtliche aus Brandenburg waren in der vergangenen Woche bei dem schweren Waldbrand bei Falkenberg im Landkreis Elbe-Elster im Einsatz. Insgesamt leisteten unsere Einsatzkräfte aus verschiedenen DRK-Kreisverbänden fast 1.800 Helferstunden beim bislang größten Waldbrand in Brandenburg in diesem Jahr.

Bei dem bislang größten Waldbrand in Brandenburg in diesem Jahr bei Falkenberg im Landkreis Elbe-Elster waren auch zahlreiche Einsatzkräfte des DRK kontinuierlich im Einsatz. Der Brand war vor einer Woche, am 25. Juli, ausgebrochen und hatte sich rasch zu einem Großbrand ausgebreitet. Zeitweise war er außer Kontrolle geraten, Menschen aus mehreren unmittelbar betroffenen Ortschaften mussten evakuiert werden. Seit Montag schätzt der Landkreis Elbe-Elster die Lage wieder als stabil ein und beendete die Großschadenslage nach einer Woche.

Ehrenamtliche aus ganz Brandenburg im Einsatz

Ehrenamtliche Einsatzkräfte mehrerer DRK-Kreisverbände aus ganz Brandenburg waren mit verschiedenen Aufgaben vor Ort: Ehrenamtliche aus dem Kreisverband Lausitz unterstützen die Evakuierungen und sicherten den Einsatz der Löschkräfte ab. Der Kreisverband Bad Liebenwerda war ebenfalls an der Evakuierung von Anwohnenden beteiligt, errichtete für diese eine Notunterkunft und versorgte Feuerwehrleute und Hilfskräfte. Außerdem sicherten Ehrenamtliche der Wasserwachten aus den DRK-Kreisverbänden Bad Liebenwerda und Lausitz die Wasserentnahme ab. Einsatzkräfte aus den DRK-Kreisverbänden Märkisch-Oder-Havel-Spree und Gransee kümmerten sich um die Verpflegung der Feuerwehrleute. Auch Einsatzkräfte des DRK-Kreisverbands Ostprignitz-Ruppin waren vor Ort.

Neben der Versorgung mit Verpflegung und der Unterstützung von Evakuierungsmaßnahmen übernahmen DRK-Einsatzkräfte auch die sanitätsdienstliche Absicherung der Feuerwehrleute. Zusätzlich war Marc Histermann, Kreisbereitschaftsleiter im DRK-Kreisverband Prignitz, punktuell als Unterstützung in der Technischen Einsatzleitung tätig.

Fast 80 DRK-Einsatzkräfte unterstützten beim Waldbrand bei Falkenberg

Bis Sonntag, 31. Juli, unterstützten bei dem Waldbrand bei Falkenberg insgesamt fast 80 DRK-Einsatzkräfte aus Brandenburg mit fast 1.800 ehrenamtlichen Helferstunden (Meldungsstand: Mittwoch, 3. August 2022).

Die Waldbrandgefahr in Brandenburg ist in diesem trockenen Sommer längst nicht gebannt. „Der jüngste Einsatz bei Falkenberg war schon der zweite große Waldbrandeinsatz für unsere Einsatzkräfte in diesem Sommer. Nicht weit entfernt – in Sachsen und Tschechien – ist die Lage bei einem der schlimmsten Waldbrände der vergangenen Jahre nach wie vor dramatisch. Brandenburg war in diesem Jahr bereits mehrfach von Wald- und Flächenbränden betroffen. Unser Bundesland ist eine der trockensten Regionen Deutschlands, Tage mit nahezu flächendeckend sehr hohen bis höchsten Waldbrandgefahrenstufen häufen sich. Das ist alarmierend. Als DRK sind wir aber gut gewappnet und stehen mit unseren motivierten Einsatzkräften weiter als zuverlässiger und starker Partner im Katastrophenschutz an der Seite der Brandenburger Landkreise“, sagt Gordon Teubert, Abteilungsleiter Nationale Hilfsgesellschaft und
Landeskatastrophenschutzbeauftragter im DRK Landesverband Brandenburg e.V.

Landesbereitschaftsleiterin Sabine Joeks dankt den Einsatzkräften

Sabine Joeks, Landesbereitschaftsleiterin im DRK Landesverband Brandenburg, ergänzt: „Herzlichen Dank an unsere Einsatzkräfte für ihr kameradschaftliches Verhalten und ihren Mut zum Einsatz auch bei kritischen Lagen. Unsere Einsätze erfordern Teamgeist – danke, dass ihr ein Teil davon seid!“

Wir denken auch an die DRK-Einsatzkräfte in Sachsen, die bei verheerenden Waldbränden unter anderem im Nationalpark Sächsische Schweiz in großer Anzahl im Einsatz sind.

2 Kommentare zu “DRK-Einsatzkräfte aus Brandenburg bei Waldbrand im Landkreis Elbe-Elster beteiligt

  1. Kevin Kama

    Ostprignitz Ruppin (Bereitschaft Neuruppin) war ebenfalls vor Ort.

    • Nathalie Meng

      Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben den Artikel um diese Information ergänzt.

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